Die Seite folgt dem Tag.

Morgens lädt ein Speicher, abends speist er ein. Diese Website färbt sich danach — ohne Umschalter, ohne Standortabfrage. Hier lassen sich alle Zustände vergleichen, ohne auf die Uhr zu warten.

Was hier passiert

Das Geschäft ist eine Preiskurve: laden, wenn Strom billig ist, einspeisen, wenn er teuer ist. Genau das kodiert die Palette aus dem Markenhandbuch. Rot erscheint, wo Wert entsteht. Grau erscheint, wo Energie hineinfließt. Bordeaux bleibt den negativen Preisen vorbehalten und ist deshalb fast nie zu sehen.

Vier Zustände lösen sich über den Tag ab. Der Sonnenstand wird lokal nach der NOAA-Formel gerechnet — kein Netzaufruf, keine Standortabfrage, kein Berechtigungsdialog. Die Koordinaten stammen aus der Zeitzone des Geräts.

Diese Seite ist eine Entwurfsfläche. Sie steht in keiner Navigation und ist von der Suche ausgenommen; erreichbar ist sie über die Tageszeitanzeige in der Fußzeile — für alle, die wissen wollen, warum die Farben wandern.

Zustand
Variante

Seitengrund--paper
Flächenton--paper-2
Text--text
Sekundärtext--text-2
Rot — Wert--value
Grau — Aufnahme--charge
Bordeaux — negativer Preis--negative
Linie--line-strong

Auf Seitengrund

Wir entwickeln Batteriespeicher bis zur Baureife.

Dieser Absatz zeigt Fließtext im Satzspiegel. Er trägt die Schriftgröße, die Zeilenhöhe und die Zeilenlänge der echten Seiten, damit sichtbar wird, was der Zustand mit der Lesbarkeit macht.

2,4 GW 1
Großbatteriespeicher am Netz in Deutschland
574 GW 2
Netzanschlussanfragen für Speicher im Jahr 2025
GrößeWert
Spread des Tages203 €/MWh
Tiefster Viertelstundenpreis14,45 €/MWh

Auf Kapitelfläche

Die Preiskurve ist das Geschäft.

Rot führt zur Einspeisung, Grau zur Aufnahme. Auf der Kapitelfläche liegen beide Marken im selben Bild.

Day-Ahead-Preise Deutschland/Luxemburg, 3. September 2026Verlauf der Day-Ahead-Preise über 24 Stunden in Viertelstundenauflösung, Tiefstwert 14.45 und Höchstwert 217.56 Euro je Megawattstunde, darunter der Ladezustand eines Speichers mit einem Lade- und einem Entladevorgang.0100200€/MWh00:0006:0012:0018:0024:00Ladezustand100 %0Hoch 218Tief 14

Gemessen im Browser

Diese Tabelle liest die tatsächlich gesetzten Farbwerte aus und rechnet sie nach WCAG 2.2 nach — sie zeigt also nicht, was geplant war, sondern was ankommt. Geprüft wird gegen 4,5:1 für Fließtext und 3:1 für Marken, Linien und Fokusringe.

KombinationLadephaseWendeEinspeisungNacht

Welches Risiko jede Variante eingeht

A — nur Grund und Akzente. Risiko: Belanglosigkeit. Kontrastspanne, Flächenverteilung und Signalintensität bleiben über den Tag gleich; nur die Farbwerte tauschen. In der Nacht steigt der Textkontrast dadurch auf 16,5:1 — heller Text auf Nahschwarz, grell statt ruhig. Die Seite sieht abends anders aus, sie fühlt sich aber nicht anders an. Wer sie so ausliefert, hat einen aufwendig gebauten Dark-Mode ohne Umschalter. Das ist ausdrücklich nicht die Empfehlung.

B — Kontrastspanne, Fläche, Intensität. Risiko: Ein Zustand kann in der Prüfung durchfallen, weil vier Paletten statt einer gepflegt werden müssen. Genau deshalb liest tools/contrast.py die Werte aus der Token-Datei und rechnet sie nach; die Tabelle oben tut dasselbe im Browser. Zweites Risiko: Wer die Seite nur einmal sieht, hält den Zustand für die Gestaltung und merkt nichts vom System. Dagegen stehen die zwei Zeilen in der Fußzeile.

C — zusätzlich Satz und Raum. Risiko: Layoutverschiebung, und zwar unvermeidbar. Ändert sich das Schriftgewicht, ändert sich die Laufweite; ändert sich der Raumrhythmus, ändern sich die Abstände. Beides verschiebt Umbrüche und Sprungmarken. Wer nachts um 21:58 einen Abschnitt liest, sieht ihn zwei Minuten später an anderer Stelle. Das verstößt gegen den Qualitätsboden, der Layoutverschiebungen ausschließt. C ist gebaut und umschaltbar, damit der Unterschied sichtbar wird — ausliefern lässt er sich nicht.

Wo das System an Grenzen stößt

FallVerhaltenBewertung
Unbekannte ZeitzoneRückfall auf 40° Nord und den Mittelmeridian der StandardzeitAbweichung wenige Minuten, für einen Farbzustand ohne Belang
SommerzeitDer Längengrad wird aus dem Offset der Standardzeit abgeleitet, nicht aus dem aktuellenOhne diese Unterscheidung läge der Sonnenaufgang im Sommer 77 Minuten daneben
Polarnacht und MitternachtssonneDie Sonnenstandsrechnung liefert kein Ergebnis; es gilt die UhrzeitNördlich des Polarkreises folgt die Seite der Uhr statt der Sonne
Ohne JavaScriptDer neutrale Zustand bleibt stehenDie Seite ist vollständig lesbar, sie folgt nur nicht dem Tag
Serverseitige AuslieferungNeutraler Zustand im Markup, das Skript korrigiert vor dem ersten PaintKein Aufblitzen des falschen Zustands
Zustandswechsel während des BesuchsÜbergang über 1200 ms, geprüft im MinutentaktBei reduzierter Bewegung ohne Übergang